25.02.2009
| Gesamt: | 17 |
| Wirtschaft: | 2 |
| Wissenschaft:13 | |
| Verwaltung: | 1 |
| Ingenieurbüros: | 1 |
| Sonstige: | 0 |
Bei aller Volatilität der Ölpreisentwicklung kann generell davon ausgegangen werden, dass das Preisniveau für Mobilität in Zukunft dauerhaft auf einem hohen Niveau liegen wird. Langfristig möglicherweise sinkende Realeinkommen werfen dann die Frage auf, welche Folgen ein steigendes Preisniveau für die Betroffenen als auch das Verkehrssystem insgesamt haben wird. Es gilt, das gesamte System Verkehr so auszugestalten, dass sowohl unter derzeitigen als auch unter veränderten Rahmenbedingungen gute Teilnahmemöglichkeiten an Aktivitäten (Beruf, Freizeit, Versorgung usw.) bestehen. Die erwarteten mittel- und langfristigen (weiteren) Steigerungen der Kraftstoffpreise und damit auch der Preise im ÖV könnten nicht nur bei Niedrigeinkommensbeziehern, sondern bis in die Mittelschichten hinein zu signifikanten Einschränkungen der Mobilitätschancen (Exklusion) führen.
Zielsetzung des Arbeitskreises ist es, die Relevanz des Themas für Deutschland zu untersuchen und Vorschläge für eine mögliche Forschungsagenda zu erarbeiten. Ausländische Forschungsergebnisse und mögliche Handlungsansätze sollen in die Untersuchungen einfließen. Darüber hinaus soll mit der Verbreitung der Arbeitsergebnisse ein Beitrag zur Sensibilisierung der Praktikerinnen und Praktiker in der Verkehrsplanung für die soziale Dimension verkehrsbezogener Maßnahmen geleistet werden.
Hinweise zu Mobilität und Exklusion